Tätärätätäää! Hier bin ich. Als Häppchen servierende Flugbegleiterin, landete ich
später in der Brief- und Päcklibranche. Dort blieb ich postlagernd, bis ich mich später per Express von der oft eintönigen Arbeitskost trennte. Die Faszination des Clown-Berufs fesselte mich. Ich war es bereits gewohnt, meinen Mann und meine Kinder ins Bockshorn zu jagen oder ihnen zum Frühstück einen Clown aufzutischen, doch
der Gedanke, dies professionell zu tun, war
mir anfangs fremd. Trotzdem, ich wollte diese Kunst unbedingt erlernen und erweckte die Clownin in mir.
Vom kleinen Scherz zur grossen Lachnummer
Mit einem ideengefüllten Rucksack, machte ich mich auf den Weg zur ersten
Ausbildungsstunde. Der Kurs war zu Ende, die Faszination blieb. Mit einigen
kuriosen Geistesblitzen begann ich, an meiner ganz persönlichen Clownfigur
zu basteln. Ich packte mein Saxophon, griff zum Muulörgeli und ölte kräftig
meine Stimme. Das Tüfteln, Experimentieren, Kneten und Formen hatte sich
gelohnt. Mit einem Urknall vergleichbar, stand sie plötzlich da: Huga P.
Habersack. Die rotnasige, braunäugige Lachnummer! Und wie sieht sie wohl
morgen aus?